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Präanalytik

Präanalytik

Die Präanalytik umfasst alle Teilschritte von der Verordnung bis zur Durchführung der Analyse. Bei der Präanalytik sind verschiedene Fachpersonen involviert. Sie beinhaltet mehr als 60 % der Zeit, die die Präanalytik, die Analytik und die Postanalytik einschliessen.

Verschiedene Faktoren die ein Untersuchungsergebnis beeinflussen können, wie das Alter, das Gewicht, das Geschlecht, die genetischen Faktoren, der menstruelle Zyklus, die Nahrungsaufnahme, die körperliche Aktivität zur Zeit der Entnahme sind nicht beeinflussbar, sollten aber bekannt sein.

Andere Faktoren sind kontrollierbar: 

  • Die Vorbereitung des Patienten und seine Körperhaltung
  • Der Entnahmezeitpunkt
  • Das Anlegen eines Staubandes
  • Die Auswahl des geeigneten Röhrchens und die Reihenfolge der Entnahme
  • Die Einnahme eines Medikaments und die Einnahmezeit der letzten Dosis
  • Die präzise Identifizierung des Patienten, des Auftragsformulars und des Röhrchens (Name, Vorname, Geburtsdatum)
  • Die Geschwindigkeit bei der Zentrifugation und das Dekantieren von Serum.

Es ist also unentbehrlich, dass die Pflegefachpersonen, das medizinische Hilfspersonal, die Ärzte, welche die Proben entnehmen, Kenntnisse über die präanalytisch beeinflussenden Faktoren haben, um die Fehler, die sich ergeben können, so gut wie möglich zu vermeiden.

Ist das Blut-Entnahmevolumen gemäss den Richtlinien nicht ausreichend, müssen vor dem Probenversand die gewünschten Prioritäten der Analysen festgelegt werden, um einen Verlust von Probenmaterial zu vermeiden.

Praktische Information

Es ist wesentlich, dass die Regeln dieses Kapitels berücksichtigt werden, weil davon die Rückverfolgbarkeit und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse abhängen.

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