Hals-Nasen-Ohrenmedizin

Sitten

Hals-Nasen-Ohrenmedizin (HNO) Abteilung im Spital SittenSitten

Wie der Name schon sagt, kümmert sich die HNO-Abteilung um Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren. Auch Krebserkrankungen im Kopf- und Rachenbereich gehören dazu. Ein anderer Begriff für HNO ist Oto-Rhino-Laryngologie (ORL). Es werden Patienten aller Altersstufen mit einem funktionellen Leiden, einer Infektion oder einem Tumor im Hals-Nasen-Ohrenbereich behandelt.

Das Spezialgebiet der Rhinologie (Nasenheilkunde) befasst sich mit der medizinischen oder chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Nasenhöhlen und -nebenhöhlen. Zu den chirurgischen Eingriffen zählen die Septumplastik (Korrektur einer Nasenscheidewandverbiegung), die Turbinektomie (Entfernung bestimmter störender Teile der Nasenmuschel), die Polypektomie (Entfernung von Polypen), die Sinusotomie (Öffnen der Nebenhöhlen), die Rhinoplastik (Nasenkorrekturen) und die Entfernung gut- oder bösartiger Tumore aus den Nasenhöhlen. Fast alle chirurgischen Eingriffe werden endoskopisch durchgeführt, ohne dass ein Einschnitt in das Gesicht nötig ist. Das Spital wendet modernste Techniken an, z.B. die Neuronavigation, die dank Computerunterstützung eine sichere Navigation bei heiklen endoskopischen Eingriffen gewährleistet.

Bei den Krankheiten im Mund- und Rachenraum, die von der HNO-Abteilung diagnostiziert und behandelt werden, kann es sich um infektiöse (z.B. Mundfäule, Angina, Peritonsillarabszess), mechanische (z.B. vergrösserte Mandeln, die beim Kind zu Atemstillständen während des Schlafs und beim Erwachsenen zu Schnarchen führen können) oder tumorbedingte (z.B. Zungenkrebs, Gaumenkrebs) Krankheiten handeln.

Im Bereich der Otologie geht es um Erkrankungen der Ohren. Dabei kann es sich um Infektionskrankheiten handeln, z.B. um Entzündungen des Aussen-, Mittel- oder Innenohrs. Oft treten aber auch funktionelle Krankheiten auf, z.B. Presbyakusis (Altersschwerhörigkeit), Otoskleorse (Erkrankung des Mittelohrs, die zu einer Hörverminderung führt, häufig bei Frauen) oder Schwindel. Schliesslich ist auch das Ohr nicht vor Tumorerkrankungen gefeit, z.B. Cholesteatom (gutartiger Tumor im Mittelohr, der zu wiederholten Entzündungen und zu einer Gehörverminderung führt), Krebserkrankungen im äusseren Gehörgang oder Wucherungen, die zu Verletzungen des Trommelfells führen. Medizinische Behandlungen gehen oft Hand in Hand mit chirurgischen Eingriffen und das Ohrenmikroskop ist ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Ein weiteres HNO-Teilgebiet ist die Phoniatrie. Diese befasst sich mit den Störungen der Stimme, z.B. Stimmband-Lähmungen, Knoten oder Polypen, gut- und bösartigen Tumore, Reinke-Ödeme (häufig bei Rauchern) oder Presbyphonie (altersbedingte stimmliche Schwierigkeiten). Die Behandlung erfolgt entweder durch Medikamente (z.B. wenn ein Refluxproblem vorliegt), Sprechtherapie (Logopädie) oder chirurgische Eingriffe (oft mittels Mikroskop und Laser).

Ferner können auch die Speicheldrüsen von infektiösen (z.B. Parotitis = Infektion der Ohrspeicheldrüse), entzündlichen (z.B. Sialolithiasis = Steine in der Speicheldrüse) oder tumorartigen Leiden befallen sein. Mit einer neuartigen Technik (Sialendoskopie) kann eine kleine Kamera in die Speichelgänge eingeführt werden. Dank dieser Methode ist oft keine Entfernung der Speicheldrüse mehr nötig.

Die Gesichts- und Halschirurgie kümmert sich um die tumorbedingte Entfernung von Speicheldrüsen (z.B. Parotidektomie = Entfernung der Ohrspeicheldrüse), Schilddrüsen (bei Kropf- oder Tumorbildung), Zysten (diese können angeboren sein oder sich im Laufe der Zeit bilden, z.B. Halszyste, Thyroglossuszyste, Lymphangiom) oder grösseren Tumoren, bei denen manchmal zudem eine Rekonstruktion nötig ist.

Das HNO-Team des Spitalzentrums des französischsprachigen Wallis arbeitet eng mit dem Waadtländer Universitätsspital CHUV zusammen und ist auch auf dem wissenschaftlichen Gebiet sehr aktiv. Die Ärzte, Logopäden und Pflegefachpersonen der verschiedenen HNO-Teilgebiete sind stets auf dem neuesten Stand und verfügen über modernste Anlagen, um der Walliser Bevölkerung die bestmögliche Behandlung anbieten zu können.

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