Klinik Chirurgie

Abteilung für Viszeralchirurgie

Abteilung für ViszeralchirurgieClinik Chirurgie (SZO)

Die Viszeralchirurgie (lat. Viscera = ‘Eingeweide’)  befasst sich mit der Behandlung des Verdauungstraktes sowie der Körperdrüsen. Dies beinhaltet die Abklärung, die operative Therapie und die Nachsorge von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen des gesamten Magen-Darm Traktes sowie der Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz und Schilddrüse.

Im Zentrum steht eine patientenorientierte, individualisierte Behandlung mit höchster Kompetenz und Qualität. Mit modernster Technologie und umfangreicher Erfahrung insbesondere mit minimal-invasiven Operationsmethoden (Laparoskopie/Endoskopie = Schlüsselloch-Technik), kann in einem interdisziplinären Behandlungsprozess, ein langfristig bestmögliche Behandlung unserer Patienten erfolgen.

Die Viszeralchirurgie umfasst folgende Bereiche:

  • Erkrankungen des Bauchraumes:
    Zwerchfellbruch und Refluxerkrankung (Sodbrennen), Divertikelerkrankung (Divertikulitis), Entzündliche Erkrankungen des Dünn- und Dickdarmes (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn). Die meisten Operationen werden minimal-invasiv, laparoskopisch (Schlüssellochtechnik), oder sogar als Einschnitttechnik (SILS=Single incision laparoscopic surgery) durchgeführt.
  • Tumorerkrankungen:
    Tumore von Magen, Dünndarm, Dickdarm, Rektum, Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchfell. Jede Therapieempfehlung wird individuell, nach modernster wissenschaftlicher Erkenntnis (Leitlinien), gemeinsam mit den Spezialisten der Fachabteilungen Onkologie, Gastroenterologie, Strahlentherapie und Viszeralchirurgie in einer Tumorkonferenz getroffen.
  • Chirurgie bei Fettleibigkeit und Diabetes:
    In Zusammenarbeit mit dem Belegarzt Dr. Alejandro Metzger, werden Patienten mit sehr starkem Uebergewicht operativ versorgt (Magenbypass).
  • Erkrankungen der Nebenniere:
    Sowohl hormonproduzierende Veränderungen als auch Tumore der Nebennieren werden mit offenen oder minimal-invasiven (laparoskopisch) Operationen (teil-)entfernt.
  • Erkrankungen des Enddarms (Proktologie):
    Bei Hämorrhoidalleiden kommen differenzierte Therapien zum Einsatz (OP nach Parks, Longo, Milligan-Morgan, Gummibandligaturen etc.). Fistelerkrankungen werden unter Einsatz von Biomaterialien und Rekonstruktion des Schliessmuskels versorgt.  Tumore können minimal-invasiv (transanale endoskopische Operationen TEO) entfernt werden. Enddarmprolaps und Entleerungsstörungen werden mit laparoskopischen Techniken behandelt (Resektions-Rektopexie, mit und ohne Netz).

Organisation

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