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Standorte

Spitalzentrum Oberwallis

Spitalzentrum Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) mit den beiden Spitälern Brig und Visp zählen pro Jahr zirka:

  • 12'700 stationäre Patienten
  • 125'300 ambulante Konsultationen
  • 94'900 Aufenhaltstage
  • 1'200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 174 Mio. Umsatz

379 Spitalbetten

97 Innere Medizin 57 Geriatrie / Rehabilitation
104 Chirurgie / Orthopädie 29 Frau & Kind
10 Anästhesie / Intensivmedizin 63 Psychiatrie
19 Notfallzentrum  

Standorte

Brig

Der eigentliche Ursprung der Briger Spitalpolitik geht auf die Gründung des Antoniusspitals im 14. Jahrhundert zurück. Mit dem gewaltigen Bau des Simplondurchstiches begann für die Region Brig eine neue verkehrs- und wirtschaftspolitische Epoche.
 
Die rasche Zunahme der Bevölkerung, die vielen Unfälle am Tunnelbau, eine heftige Typhusepidemie, die Einschleppung von Pocken und anderen, plötzlich auftretenden Krankheitsbildern, waren der Grund, ein neues, grösseres Spital in Brig zu bauen. Im Jahre 1905 begann die Planung des neuen Spitals und am 05. Februar 1908 konnte der Betrieb für das damals moderne Privatspital mit 60 Betten aufgenommen werden.

Anfangs der 40er Jahre wurde der Westflügel mit 60 Betten gebaut. Der Neubau im Westen erfolgte in den folgenden Jahren. Im Jahre 1955 konnten weitere 55 Betten dem Betrieb übergeben werden. Das Spital östlich der Saltina zählte damals 175 Betten.

Neues Spital im Jahre 1978

Durch neue Engpassprobleme entschied sich der damalige Verwaltungsrat zu einem Neubau. Die Planung des neuen Akutspitals erfolgte in den Jahren 1970 bis 1973. Im Februar 1975 war der Spatenstich und in den folgenden Jahren 1976 und 1977 wurde der Neubau erstellt. Im Juni 1978 konnte das neue Rundspital dem Betrieb übergeben werden. Die gesamten Investitionen beliefen sich auf rund Fr. 48 Mio. In das Akutspital wurde auch eine offene Psychiatrie mit 28 Betten integriert. Dies war in der damaligen Zeit gesamtschweizerisch eine Neuheit.

Im Jahre 1995 wurde der Leistungsauftrag des Spitals für Chronischkranke neu definiert, in die Klinik für Rehabilitation und Langzeitpflege umbenannt und organisatorisch ins Akutspital integriert. Mit der Zusammenführung der Spitäler per 1. Januar 2004 zum Gesundheitsnetz Wallis wurde eine  neue Epoche in der Spitalpolitik eingeläutet.

Sanierung und Ausbau des Spitals

Im Oktober 2015 lancierte das Spitalzentrum Oberwallis SZO im Rahmen der Konzentration der Spitalaktivitäten auf einen einzigen Standort im Oberwallis einen Projektwettbewerb für die Sanierung und den Ausbau des Spitals in Brig.

Visp

Im Jahr 1926 begann das Kloster St. Ursula auf Wunsch der kirchlichen Behörden und der Gemeinde Visp mit dem Bau einer industriell-hauswirtschaftlichen Schule. Die Missionstätigkeit des Klosters erforderte Missionarinnen, die in Krankenpflege gut geschult waren. Aus diesem Grund wurde die Schule 1934 in eine bescheidene Privatklinik mit Krankenpflegeschule umgebaut. Auf Antrag einer neu gebildeten Interessengemeinschaft erfolgte bereits zwei Jahre später der Eintrag „Bezirksspital Sta Maria, Visp“ als Wohltätigkeitsverein ins Handelsregister.

Im Jahr 1941 unterschrieben die Kommunität der Ursulinen und der Aufsichtsrat des neuen Vereins einen Kaufvertrag, wobei das Kloster Miteigentümerin und Fundament des Spitals blieb. Angesichts jahrelangem störendem Platz- und Bettenmangel mussten mehrere Um- und Neubauten realisiert werden.

Im Jahr 1953 konnte der erste grosse Erweiterungsbau eingeweiht werden. 1964 wurde dem Schulspital im Süden die neue Pflegerinnenschule angegliedert. Es entstanden auch ein Assistenten- und ein Chefarzthaus. 1966 haben die Vorbereitungen für den Neubau West begonnen. Das Bauprogramm der 1. Etappe umfasste unter anderem Räume für Zivilschutz- und Katastrophenhilfe, Eingangshalle, Waschküche, Notfallstation, Operationsräume und Bettenstationen.

Der Neubau konnte im Jahr 1973 in Betrieb genommen werden. In einer 2. Etappe wurden zwischen 1981 und 1990 der Neubau Ost und der Umbau des Mitteltrakts aus dem Jahr 1953 geplant und realisiert.

Bis Ende 2003 war das Regionalspital Sta Maria, Visp / westlich Raron / Leuk ein Verein mit Sitz in Visp. Mitglieder des Vereins waren die Gemeinden der Bezirke Visp, westlich Raron und Leuk sowie einige natürliche und juristische Personen. Ab dem 1. Januar 2004 wurde das Spital Visp im Rahmen des Gesundheitsnetzes Wallis in das Spitalzentrum Oberwallis integriert.

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